Gedichte

Victora, Ina: Unicum des Universums

Alle Orte, die du mit dem Zauberdeiner Liebe füllst, sind dein Zuhause.Alle Lebewesen, welche du mitdeinem Herzen siehst, sind in Liebemit dir verbunden.Alle kleinen und großen Träume,die dich begleiten,zeigen deine wahre Größe.Alle Erfahrungen, die du gelebt hast,machen dich unsterblich. Also, hab keine Angst. Lebe.

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Victora, Ina: Lebenszeit

Es kommt nur darauf an,etwas zu fühlen,wahrhaftig zu fühlen und es zu teilen.Sich hinzugeben, zu verweilen. Nicht nur das Tun entscheidend,sondern das lebendige Seinin Erinnerung verbleibend. Mit jedem Tage neu beginnend,verhaftet in der Gegenwart,kostbare Zeit gewinnend. Im Trubel des Alltäglicheneilt sie kaum spürbar vorüber,mit Nichtigkeiten totgeschlagen,macht sie unser gegenwärt´gesHandeln oft nicht klüger. In uns´rer kurzen […]

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Victora, Ina: Tänzer

Licht und Schattenvollführen ihren Tanz,der Führungswechselin kurzen Etappen,das Grau noch auf Distanz. Im anmutigen Taktbringt die Dunkelheitdas Licht auf Zack.Hingegen ganz vermessen,ist das Licht versucht den Schattenhingebungsvoll zu küssen. `Oh, gib dich mir hin´, ruft es ihn an,doch der Schattendenkt gar nicht daran. Wie ein geheimnisvoller Verehrerfürchtet und bewundert er das Licht,doch sich ihm hinzugeben,`nein´, […]

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Mohonester, Eddie: Akrostichon (Leistengedicht): JEDEM ANFANG WOHNT EIN ZAUBER INNE

„..jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, …“ ist aus dem Gedicht „Stufen“ (verfasst am 04.05.1941) von Hermann Hesse (1877 – 1962). Jetzt muss ich nachdenken.Ernsthaft nachdenken.Denken – nicht reden.Einzig und allein denken.Mit niemandem reden. Aber allein ist es schwer.Nicht leicht.Für und Wider muss ich beleuchten.Andererseits quatscht keiner dazwischen.Nicht ein dummes Wort.Ganz und gar nicht. War […]

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Herrmann, Wolfgang: Die drei Siebe des Sokrates

Einst sprach ein einfacher Athener Bürgerden Sokrates, den jeder kannte, an,um etwas, das ihm auf dem Herzen lag,dem hochberühmten Manne mitzuteilen.Ob er gelegen käme – schien ihm nichtig,dass man ihm zuhörte – dagegen wichtig! Der Weise unterbrach seine Gedankenund wandte dem Besucher sich dann zu,hob gleichsam wie in Abwehr eine Hand,um, wie es schien, den […]

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Herrmann, Wolfgang: Ein Sonett ist und bleibt ein Sonett

Zu Silvester Die Zeiger drehnsich immer weiter –das ist gescheiterund zu verstehn. Und recht besehnsind auch bereiterund ziemlich heiterwir dann nach zehn. Um Mitternacht– die Zeiger oben –ist es vollbracht. Das Glas erhoben!Ein neues Jahrbeginnt fürwahr! Neuer Trost Das Jahr, das zum Vergangenen nun geht,war mehr als bloß dahingebrachte Zeit:es endet vorerst die Verworrenheit,die dir […]

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Herrmann, Wolfgang: Globetrotter

Das Ticket zu kaufen – ein Spiel;Big Äppel ist strahlendes Ziel.Am Broadway mal shoppenGeht gar nicht zu toppen –‚Ne Wrangler, die kostet nicht viel. In Mexiko sind die VulkaneMit Eis ganz bedeckt wie mit Sahne:Nach oben geht’s munter,Nicht aber herunter –Doch hilft einem da der Schamane. Der indische SubkontinentIst so, wie ihn jeder längst kennt:Nicht […]

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